Dorf-(er-) leben - Bahrenhof-city

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Dorf-(er-) leben

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Dorf (er-) leben

Was heißt es : alt werden in einem Dorf, dessen Bewohner teilweise mehrere Kilometer voneinander entfernt wohnen, das keinen Kaufmann um die Ecke hat, keine Busverbindung zur Bahn, kein Dorfzentrum? Alt werden in einem Dorf, in dem das kulturelle Leben durchs Fernsehen gedeckt wird und das 2-jährig stattfindende Dorffest.

Was machen wir hier, wenn die Beweglichkeit eines Tages immer mehr eingeschränkt wird? Zieht man zu den Kindern oder zurück in die Stadt?

Diese Fragen haben wir uns gestellt. Zunächst ging es darum, den Mut zu haben, Schwierigkeiten des Altwerdens zu benennen: Abnahme der Mobilität, Versorgungssituation, auf Hilfe angewiesen sein, die Gefahr sozialer Vereinsamung. In diesem Zusammenhang fiel uns die Werkgemeinschaft ein, die durch das Älterwerden ihrer Bewohner vor einem ähnlichen Problem steht und ja schon immer praktische Erfahrungen im Umgang mit Behinderungen und Einschränkungen gemacht hat.

Am Samstag, den 21. April 2012, trafen wir uns mit Jochen Berghöfer in der Werkgemeinschaft, um herauszufinden, wie wir uns im einzelnen ein Älterwerden in Bahrenhof vorstellen können.

Es kristallisieren sich zwei Schwerpunkte heraus:
1. Die Organisation des täglichen Lebens im Alter (Essen, Wohnen, Gesundheit)
2. Die inhaltliche Zukunft des einzelnen und des Dorfes (Gemeinschaft und Kultur für Jung und Alt)

Wir wünschen uns Mut, uns außerhalb von Gewohnheiten zu bewegen
 
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